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Allgemeines:
(Text
verfasst: Mitte 2008)
Ich bin 22 Jahre alt und komme aus
Deutschland.
Ich liebe Tiere und die Natur, mag Pflanzen und auch Bäume.
Gerne
bin ich in nahem Kontakt mit der Natur. Liege z.B. gerne
im Graß und lehne mich an Bäume
an.
Die
Sonne liebe ich auch sehr. Ich mag ihre Wärme und
fühl mich dann auch geborgen. Doch nicht immer kann ich
die Wärme der Sonne spüren. Wenn es mir sehr schlecht
geht, kommen Sonnenstrahlen zu mir nicht durch. Gerade
dann wenn ich sie am meisten brauchen würde.
Wind mag ich manchmal z.B. wenn ich draußen in der Sonne sitze
und etwas der Wind bläst, dann
finde ich das schön. Auch wenn ich Blätter im Wind bewegen sehe und das rauschen
hören kann, mag ich das oft. Doch
manchmal
hab ich damit auch ganz große Probleme und dann ist das für mich
gar nicht mehr gut das anzuhören, weil dann schlechte Erinnerungen kommen,
die ich nicht mehr stoppen kann.
Es
ist oft nicht leicht für mich rechzeitig zu reagieren
um für mich das richtige zu tun. Das zieht sich leider
so durch meinen ganzen Alltag. Es kommt mir oft so vor
als wenn mein Leben auf einem wackelnden Seil statt
findet. Ich weiß nie wann das Seil wieder anfangen wird
heftig zu wackeln. Es passiert so gut wie immer ohne
vorwahrnung und somit fall ich immer wieder hin und
stürze ich in ein unendlich tiefes Loch.
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Mein großer
Steckbrief...
(Text
verfasst: Ende April 2010)
Den
Steckbrief hab ich im Internet gefunden und hab
gedacht, den mach ich auch mal. Das sind total
viele Fragen gewesen und da steht nun wirklich vieles
drin. Manches denk ich wird für euch auch uninteressant
sein. Aber wenn ihr eben möchtet könnt ihrs ja lesen
:-)
001.
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Wie ist dein Name?: Franziska
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002.
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Alter?: 22
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003.
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Dein
Geburtsjahr?: 1988
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004.
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Geschlecht?: weiblich
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005.
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Welche Farbe hat dein Haar?: früher hatte ich blonde Haare.
Mit der Zeit wurden sie dann dunkler zu einem Mittelbraun. Immer mal
wieder, wenn mir danach ist, töne ich meine Haare schwarz. Das ist dann eine
Art meine Gefühle auszudrücken. Das ist genauso
wie mit den Klamotten, denn ich trage
nur schwarze.
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006.
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Sind deine Haare kurz oder lang?:
lang
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007.
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Wie groß bist du?: 1,58
m
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008.
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Hast du einen Freund?: nein
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009.
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Was ist deine Lieblingsfarbe?: Ich mag kräftig Farben
gerne. Da mag gelb und blau sehr. Gelb ist für mich eine Lichtfarbe und die
Farbe Blau ist zu meiner Schutzfarbe geworden... Die Farbe rot mag ich aber auch.
Die
drückt für mich Schmerz und Blut aus...
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010.
|
Was für Farben haben deine Klamotten?: Die sind alle
schwarz. Ich trage nur schwarze Klamotten. In
meiner Seele ist nur Dunkelheit, das drücke ich damit aus. Manchmal trage ich
aber ein rot-schwarzes Halstuch. Da soll
das rot meinen Schmerz und mein Blut ausdrücken.
Eher selten trage ich auch mal ein blau-schwarzes
Halstuch. Zu dem greife ich wenn ich Schutz
brauche und es auch zulassen kann, denn
wie oben schon geschrieben ist blau meine
Schutzfarbe.
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011.
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Hast du Piercings oder möchtest du welche?: ne ich hab
keine. Ich wollt mir mal einen Augenbrauenpiercing machen lassen, naja wer weiß
vielleicht irgendwann. :-)
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012.
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Hast du ein Tattoo oder hättest du gerne eins?: ne hab ich
auch nicht und ich möchte auch keines machen lassen
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013.
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Welches ist momentan dein Lieblingslied?: hm... das weiß ich
gar nicht so recht. Ich mag ganz viele momentan :-)
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014.
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Wo kaufst du am meisten ein?: Nahrungsmittel im REWE und
ALDI und Klamotten kauf ich meist im Karstadt.
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015.
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Beschreib dich mal in einem Satz: Ich bin sensibel,
verschlossen, ängstlich, ruhig, Tierlieb, kreativ und hab fast kein Selbstvertrauen.
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016.
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Rauchst du?: nein,
für das Geld geh ich lieber reiten :o) *grins*
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017.
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Von was träumst du? Was würdest du total gerne mal machen?:
oh ich würd so gerne mal auf einem Friesen durchs flache Meerwasser an einem
Stand galoppieren :-) oh ja das wär voll schön. Den Traum hab ich schon sehr
lange.
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018.
|
Welche Art von Musik magst du?: Ich mag manchmal eher ruhige
Lieder und dann mal ganz laute. Klaviermusik mag ich sehr aber auch alles was
so im Radio so kommt. Nur Volkslieder oder so das mag ich so gar nicht :-)
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019.
|
Welche Sänger/in oder welche Gruppen hörst du gerne?: Linkin
Park, One Republic, Sarah Mc Lachnan und Klavierstücke von Ludovico Einaudi und
Yann Tiersen (das sind beide Pianisten und Komponisten)
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020.
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Wer sind deine besten freunde: Hmm ich hab mich von allen
sehr zurückgezogen...
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021.
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Wer sind deine besten *online*-Freunde?: Lea, Simone, jK,
und noch welche aus Foren.
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022.
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Wie oft bist du im Internet und was machst du da?: Hmm
ich
versuche eigentlich jeden Tag ins Netz zu schauen, doch nicht immer klappt es.
Dort lese und schreibe ich in Foren und
schreib auch E-mails. Aber ich schau auch gerne Klaviervideos auf You Tube an.
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023.
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Magst du Shopping?: ne
gar nicht, da kann man mich mit jagen....
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024.
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Welche Sportarten machst du?: ich bin eine ganz faule, ich
mach gar nix :-)
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025.
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Was machst du, um Spaß zu haben?: oh gute Frage. Hmm mir
macht es spaß bei tieren zu sein. Oh und momentan hab ich ganz viele kleine Babyfische,
das macht auch total spaß die als zu füttern und zu sehen wie sie wachsen :-)
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026.
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Findest du dich attraktiv?: nein überhaupt nicht
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027.
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Was ist das verrückteste, was du je getan hast?: hmm
freiwillig in ne geschlossene Psychatrie
zu gehen... :-(
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028.
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Welche
Wörter sagst du am häufigsten?: verdammt, scheiße
und so ein Kack. Ich fluche viel :-) aber
nur so dass es keiner hört.
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029.
|
Bist du ein ernster, lauter, schüchterner oder frecher
typ?: Das ist bei mir immer ein hin und her. Mal bin ich total zurückhaltend
und schüchtern und ein anderes mal bin ich laut und schreie rum....frech kommt
auch vor. Hmm und erst bin ich schon und ruhig auch...
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030.
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Gehst du noch zur Schule,
machst du eine Ausbildung oder gehst
du arbeiten?: Ich mache alles nicht.
Ich hab den Hauptschulabschluss gemacht
und dann zwei mal die 10. Klasse probiert.
Doch mir ging es in der Zeit psychisch immer
schlechter und so brach ich dann Ende März
2006 die Schule ganz ab. Seit dem hab ich
noch nichts auf die Reihe gebracht. Meine
Psyche lässt das nicht zu.
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031.
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welches ist/war dein liebstes Schulfach?: hmm Mathe mochte
ich gerne.
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032.
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Welche magst/mochtest du gar nicht?: Englisch, Physik und
Technik
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033.
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Hast du jemals bei Klassenarbeiten geschummelt: joah schon
:-) und nich nur einmal :-)
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034.
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Betest du?: nein
eigentlich nich, nur ganz selten
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035.
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Ernst oder lustig sein: Erst weil ich lustig ohne
meine aufgesetzte Maske nicht wirklich
sein kann.
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036.
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Einfach oder Kompliziert: eher kompliziert
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037.
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würdest du jemals jemanden betrügen?: nein ich habs nicht
vor
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038.
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Etwas was du nie tun würdest: Tieren und Kindern weh tun
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039.
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wenn du etwas an dir ändern könntest was wäre es?: meine
Gedanken, Schmerzen und meine vergangenheit wieder verdrängen.
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040.
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hast du schon mal versucht, dich umzubringen?: ja
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041.
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Warst Du jemals Opfer eines Verbrechens: ja
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042.
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hast du schon mal geglaubt, du müßtest sterben?: ja
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043.
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hast du Narben?: ja viele
und jede einzelne hat eine eigene Geschichte
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044.
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wen hasst du richtig?: da gibt es mehrere, aber die Namen
möchte ich hier nicht nennen.
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045.
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Was machst du denn,
wenn es dir schlecht geht?: In der letzten
Zeit ruf ich dann oft bei der Telefonseelsorge an. Ich bin sehr froh, dass es
die gibt.
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046.
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hast du Geschwister?: ja, eine große Schwester
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047.
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Hast du jemals getrunken: also
wenn damit gemeint ist ob ich alkoholikerin
bin oder war, dann ist meine antwort nein
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048.
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Bist du jemals betrunken gewesen: ja
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049.
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Bist du schon einmal von einer Brücke gesprungen: nö
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050.
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Hast du dir schon mal was gebrochen: nein auch nicht
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051.
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wer würdest du gerne sein?: schon ich selber, aber ohne die
ganzen Süchte und meine Vergangenheit
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052.
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welche zeit ist jetzt?: 13:58 Uhr
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053.
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magst du Videospiele?: keine
ahnung
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054.
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Wann gehst Du ins Bett: meist erst gegen 2,
3 oder 4 Uhr.
Manchmal auch später. Gestern war es 6:25
Uhr.
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055.
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schläfst du viel?: hmm ich glaub nicht mehr als andere
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056.
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bist du ein Morgen- oder ein Nachtmensch?: Nachtmensch
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057.
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Wohnst Du mit Deinen Eltern zusammen: ja
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058.
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kommst du gut mit deinen Eltern klar?: mit meiner Mutter
ja aber mit Papa ist das sehr schwer.
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059.
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bist du reich, mittel oder arm?: mittel denk ich
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060.
|
was willst du werden?: Für mich ist es schwer an die
Zukunft zu denken, weil ich mit der Gegenwart kaum zurecht komme... Vielleicht
etwas mit Tieren oder Pflanzen irgendwann.
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061.
|
willst du mal heiraten?: hmm keine ahnung
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062.
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Kinder oder keine Kinder: irgendwann vielleicht,
aber ich hab so Angst dass mit meinem Kind dann etwas passiert. Vor allem bei
einer Tochter hätte ich sehr Angst.
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063.
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fluchst du viel?: ja
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064.
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welches sind deine Lieblingsblumen?: ich find eigendlich
alles was blüht schön. Jetzt im Frühjahr mag ich Osterglocken.
Aber auch Schneeglöckchen, Apfelbaumblüten, Schlüsselblümchen, und Löwenzahn :-) Ach ich mag eigentlich echt alles was blüht.
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065.
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Welches sind deine lieblingstiere? Pferde, Hunde, Katzen,
Kaninchen
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066.
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wie sieht dein Zimmer aus?: gelb gestrichene Wände, mittel
groß, helle holzmöbel, die irgendwie alle nicht so recht zusammen passen :-)
viele Pflanzen, einen großen Kaninchenkäfig (1.40 m) und 3 Aquarien. Meist ist voll die
Unordnung in meinem Zimmer, obwohl ich eigentlich echt eher ein ordendlicher
Mensch bin. Hab ein Bettsofa drin, das ich irgendwie seit Januar nicht mehr
benutze, ich schlafe seit dem auf dem Boden. Mein Zimmer ist etwas unfertig,
denn bei zwei großen stellen fehlt die Tapete (wegen Rolladenbau und Schimmel)
Hab irgendwie keine Lucht das neu zu machen. Und ich hab einen TV bei mir drin
und nen PC.
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067.
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wie würdest du dich selber beschreiben?: ängstlich und
depressiv
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068.
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glaubst du an Gott?: mal ja mal nein
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069.
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welche Religion hast du?: evangelisch
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070.
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glaubst du an Wiedergeburt?: ja schon
irgendwie. Nur manchmal hoff ich, dass es
nicht so ist.
|
071.
|
bist du Rechts- oder Linkshänder?: rechtshänder
aber ich mach auch viel mit links, wohl
weil mein Vater linkshänder ist.
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072.
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welches war dein schönster Tag in deinem leben?: Als ich in
der Natur in einer Wiese lag die voll blühte und ganz hoch war. Als die Sonne
dort auf mich strahlte und mich wärmte, als ich alleine war und die Bienen und
Vögel um mich hören konnte und Schmetterlinge sah.
|
073.
|
welches Auto hättest du gerne?: oh keine ahnung, wenn dann
aber eher ein kleines.
|
074.
|
Rotes oder weißes Auto: hmm
dann eher keinst. ich mag nur ein blaues
:o)
|
075.
|
hast du einen Führerschein?: nein
und solange ich
noch Antidepressivas
und Schlaftabletten nehme, werde ich auch
keinen machen.
|
076.
|
spielst du ein Instrument?: Ja Klavier. Früher spielte ich
Klarinette.
|
077.
|
Was machst du meistens am Wochenende?: Samstags ist fast
immer Gartenarbeit dran und einkaufen... Am Sonntagmorgen freu ich mich immer schon
auf die Zeitung und die Werbung die darin ist :-) Denn Werbung
durchschauen macht mir spaß ;-)
|
078.
|
Schläfst du auf dem rücken, Bauch oder auf der Seite?: Rücken,
bauch und Seite :o)
|
079.
|
welcher ist dein Lieblingsfilm?: Der
Pferdeflüsterer, Der blaue Vogel, Liebe Amelie
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080.
|
welches Parfüm benutzt du?: gar keins
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081.
|
hast du ein eigenes Telefon?: ja, aber keine eigene Nummer.
Die hängen alle mit der gleichen Basisstation zusammen. Blöd ist nur, dass man
nie telefonieren kann wenn ein anderer der Familie telefoniert.
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082.
|
benutzt du Deodorant?: ja
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083.
|
hast du jemals wegen jemandem des anderen Geschlechts
geweint?: ja leider oft. viel zu oft
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084.
|
an was denkst du gerade jetzt?: Ich denk ans essen, was ich
mir gleich machen werde... und an die scheiß Schlaftabletten... hmm und ich
wunder mich auch grad über die vielen Fragen
hier ein bisschen
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085.
|
wer bringt dich zum lachen?: Tiere
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086.
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Katze oder Hund: lieber Hund
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087.
|
hast du letzte Woche geweint?: ja
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088.
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weshalb?: weil meine Oma gestorben
ist, wegen den
Streiten mit Papa, die ich nicht mehr ertrage und wegen Erinnerungen.
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089.
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wie viele CDs hast du?: oh gar nicht viele. Vielleicht 15
bis 20
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090.
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gehst du gerne auf Konzerte?: ich war noch nie auf einem.
wär auch nicht gut. ich hab Tinitus
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091.
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Was isst du gerne?: Äpfel, Orangen, Trauben, Kuchen,
Schokolade, Süßes, Schupfnudeln, selbstgemachte Spätzle, Nudeln, Laugenknoten,
Hefegebäck, besonders gerne mag ich da Pfirsich-Aprikosen Marmelade drauf.
Erdbeermarmelade mag ich aber auch :-)
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092.
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welches essen magst du überhaupt nicht?: Fenchel mag ich
meist nicht und wenn das Essen mit Öl angemacht ist. Das kann ich dann gar nicht essen.
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093.
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welches ist dein Lieblings-Planet?: ein Stern (auch wenn
das kein Planet ist) :-)
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094.
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welche Wochentage magst du?: Mittwoch
weil ich da Reittherapie
hab, Freitag weil ich da zu Wildwasser gehe.
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095.
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was ist dein größtes Talent?: meine lachende Maske vor
anderen auf zu setzen, die mein weinendes Gesicht verdeckt. Gedichte
schreben und Klavier spielen.
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096.
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bist du ein guter Zuhörer?: ja
ich glaub schon
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097.
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Rot?: Hass, Blut, Schmerz, Angst und Wut
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098.
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hast du ein Handy?: ja
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099.
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bist du müde vom ausfüllen dieser fragen?: so langsam schon
:-)
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100.
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Schreiben oder lesen: schreiben, denn im lesen bin ich voll
langsam, ich seh nur 30%.
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101.
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Farb- oder Schwarz/weiß Fotos: Farbfotos find ich schöner.
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102.
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Sonnenaufgang oder -untergang?: lieber Sonnenaufgang, weil
ich Angst vor der Nacht hab
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103.
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Sandalen oder Turnschuhe: Turnschuhe. Ich trag irgendwie
immer Turnschuhe im Sommer wie auch im Winter. :-)
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104.
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Führst du ein Tagebuch?: Meine Gedichte sind mein Tagebuch
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105.
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Was würdest du mit 1Million Euro machen: ich würde
traumatisierte Kinder und Erwachsene, aber auch Tiere, dabei unterstützen wieder in ein
erträglicheres Leben zurück zu finden.
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106.
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Ich freue mich grad ganz besonders auf...: ...meine nächste
Reittherapiestunde :-)
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107.
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Hörst du grad' Musik?: nein ich höre Vogelgezwitscher, weil
mein Zimmerfenster auf ist.
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108.
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Was machst du hiernach?: Mein Mittagessen essen... ein
Brötchen mit Pfirsich-Aprikosen Marmelade... mmmh lecker ;-)
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109.
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Was dich fasziniert: Die Natur, die so einzigartig ist.
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110.
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Dein größter Wunsch: Frei sein von allem was mich belastet
und mir das leben schwer und fast unmöglich macht.
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Gedichte
schreiben, meine Art zu erzählen:
(Text
verfasst: Mitte 2010)
Ich schreibe gerne Gedichte und manchmal auch
Sprüche. Sie reden für mich
und helfen mir meine Gefühle auszudrücken. Ich hab schon sehr sehr viele geschrieben. Momentan
(Mitte 2010) sind es 650.
Wenn
du magst, kannst du auf meine "Gedanken" Seite
gehen, dort habe ich sehr viele meiner Gedichte und Sprüche
zum lesen
reingestellt.
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A-Connect:
(Text
verfasst: Ende 2008)
Als
es mir 2004 sehr schlecht ging suchte ich im Internet
so gut wie ziellos nach einem Chat in dem ich reden
kann und in dem mir zugehört wird... Es war viel los
hier daheim, denn damals realisierte ich, dass
Papa ein Problem mit Alkohol hat... jedoch schob ich
das immer wieder weg und versuchte es nicht zu nah an
mich ran zu lassen, weil ich selbst zu viel mit meinen
eigenen Problemen und mich überfordert war... Ich war
einfach total fertig... und irgendwie fand ich dann
zum A-Connect Chat, in denen sich Alkoholkranke und
Angehörige von Alkoholkranken Menschen austauschen können...
Ich ging das erste Mal da rein und war sehr unsicher...
Oft war ich mir nicht mehr sicher, ob ich da wirklich
richtig am platz bin... doch ich blieb da... Kurze Zeit später
hab ich dann Chiara und Udo kennen gelernt, die total
lieb sind und die im Chat immer auf mich aufgepasst
haben... so fühlte ich mich da auch sicherer, denn
ich war mit meinen 16 Jahren in der Zeit glaub ich die
jüngste im Chat...
Mit
der Zeit lernte ich viele Leute von dort besser kennen... A-Connect
wurde für mich wie ein zweites Zuhause in dem ich
mich wohl fühlte und in dem ich mich öffnen konnte...
denn irgendwann fing ich an von mir zu erzählen... und
ich merkte, dass es gut tat...
Die
vielen Gespräche im Chat und auch später dann die Telefongespräche
mit Udo und Chiara, waren meine ersten Gehversuche auf
dem Weg zurück in mein Leben... Ja, dort fing alles
an... denn dort fing ich an über mich und meine Probleme
zu reden, ich fing an mich zu öffnen und wieder
Vertrauen auf zubauen, was ich eigentlich dachte, dass ich
es nie mehr könnte, doch es ging und es tat so gut...
Auch dachte ich in der Zeit viel über mich nach, und
spürte was mir noch fehlt um auf meinem Weg weiter zu
kommen... so kam es dann auch dazu, dass ich mich für
eine Therapie entschloss, die ich ein halbes Jahr später
dann auch an fing...
Die
vielen lieben Leute im A-connect Chat half mir
sehr auf meinem Weg... Sie stärkten mich und begleiteten
mich in meinen Hochs und auch immer wieder den steil
runter gehenden Tiefs... Sie waren immer da wenn ich
jemanden zum reden brauchte...
Ich
bin sehr froh vor 4 Jahren dort hingefunden zu
haben... Auch heute bin ich immer noch dort, zwar nicht
mehr so oft wie früher, aber trotzdem halte ich den
Kontakt zu vielen die ich dort kennen gelernt habe...
Ohne
A-Connect hätte ich vielleicht gar nicht oder erst viel
später den richtigen Weg für mich gefunden...
Ich bin wirklich sehr froh dort hingefunden zu haben...!
Wenn
ihr möchtet, könnt ihr ja mal bei A-connect vorbei
schauen... In
meiner Linkliste
habe ich den Link zu A-Connect drin... Vielleicht seit
ihr ja selbst auch Angehörige von einem Alkoholkranken
Menschen oder seit selbst davon Betroffen, dann
kann ich euch A-Connect wirklich nur weiterempfehlen...
Denn dort könnt ihr euch austauschen, Hilfe bekommen
und vielleicht auch den richtigen Weg für euch finden...
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Meine
1.Therapie und die Zeit nach dem Abbruch:
(Text
verfasst: Mitte 2008)
Mit
17 Jahren (Mitte 2005) fing ich meine erste Therapie
an... am Anfang tat es mir gut, doch dann wurde es
immer schwerer und unerträglicher, sodass ich ein halbes
Jahr später die Therapie abbrach...
Die
Zeit die dann kam... die war nicht gut... es wurde immer
schwieriger... immer schlechter kam ich mit der Welt
klar doch Therapeutisch helfen lassen wollte ich mir
eigentlich nicht mehr... zu groß war die Angst, dass eine
erneute Therapie wieder in mir alles durcheinander rütteln
könnte...
4 Monate
nach dem Therapieabbruch (April 2006) brach ich dann auch die Schule
ab... ich schaffte
es einfach nicht mehr... konnte mich kaum noch konzentrieren...
alles war zu viel... ich war sehr mit mir selbst beschäftigt
und auch sehr am kämpfen... da war kaum Platz mehr
für etwas anderes...
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Wildwasser:
(Text
verfasst: Mitte 2010)
Im
März/April 2006 suchte ich dann doch wieder nach einer
Hilfe, jedoch wollte ich keine Therapie mehr machen.
Ich suchte eher
eine Begleitung. Und so fand ich zu einer
Beratungsstelle, die Wildwasser heißt. Wildwasser ist eine Beratungsstelle gegen sexuellen
Missbrauch an Mädchen und Frauen.
Dort
hab ich dann eine Mail hin geschrieben. Ich wusste
zu dem Zeitpunkt noch gar nicht ob ich es schaffe da
überhaupt wirklich hin zu gehen. naja ich hab erst
mal Mails schreiben wollen. Wollt erst mal wissen
wie die da sind und irgendwann dann nach ein paar
Mails hin und her machten wir einen Termin aus und den
schaffte ich wahrzunehmen. es war echt nicht leicht
das erste mal da hin zu gehen. Doch dann lernte ich
dort eine Frau kennen die schon lange dort arbeitet.
Wir liefen
draußen rum, weil ich Angst davor hatte in die für mich
noch fremden Räume zu gehen. Naja und ich fühle mich
schnell bei der Frau verstanden. Es stimmte irgendwie
alles. Am Anfang war zwar noch eine Unsicherheit da,
jedoch merkte ich schnell, dass ich ihr vertrauen kann.
Ja
und so fing es an. Ich ging oft dort hin, in der
ersten Zeit 2x pro Woche. Es tat mir gut, jemanden
zum reden zu haben und es tat auch so gut vertrauen
zu können, was für mich nämlich nicht einfach ist,
aber bei Lisa klappte das so gut. Ich fühl mich wirklich
wohl dort bei ihr.
Mit
der Zeit wurd es immer wieder aber auch schwer für mich
dort hin zu gehen. Da ich dort immer viel belastendes
erzählte und irgendwann hab ichs nicht mehr hin geschafft,
da war voll die Blockade, weil ich Angst
hatte vor den Themen die ich dort immer ansprach.
naja und dann ließ ich auch manche Termine ausfallen
oder ich rief an und wir telefonierten, weil ichs nicht
hinschaffte.
Ja
und nun 4 Jahre später gehe ich immer noch zu dieser
Frau. Und um dem oben beschrieben
Problem, der Angst, aus dem Weg zu gehen, teilen wir uns seit 2
Jahren die Treffen anders ein. also
immer wenn ich zu ihr gehe machen wir auch noch etwas
schönes um einen Ausgleich zu den schweren Themen zu
haben.
Ich
bin bei ihr immer 1,5 Stunden und in den ersten Minuten
machen wir meist erst mal etwas das mir dabei hilft
"dort ankommen".
Danach kann ich dann über das was in meinem
kopf ist reden. Das können dann eben auch belastende
Themen sein und am Ende bevor ich gehe machen wir
dann noch mal etwas schönes, sodass ich nicht
all zu sehr belastet von Wildwasser weg gehen kann.
Diese Aufteilung macht mir das hingehen seit dem
wirklich leichter.
Ich
bin wirklich sehr froh von Wildwasser auf meinem Weg begleitet
zu werden und von dort Unterstützung zu bekommen. und
bin echt froh, dass es so eine Beratungsstelle gibt...
In
meiner Linkliste
habe ich auch einen Link zur Homepage von Wildwasser
drin... also wenn du auch so eine Hilfe suchst und brauchst,
kannst du dort auf der Wildwasser HP auch Adressen finden,
wo es bei dir in der Nähe die nächste Wildwasser Organisation
gibt...
Also
ich kann wirklich nur sagen, dass die Leute von Wildwasser
einem wirklich gut helfen können...!
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Über
meine Magersucht und meine 2. Therapie:
(Text
verfasst: 11. Mai 2009)
Mitte 2007 fing meine Magersucht an.
ich habe immer weniger gegessen. jedes
mal wenn ich wieder Kilos abgenommen habe, wusste ich
dass ich das richtige mache und auf dem richtigen Weg
bin. Doch
ich machte nichts richtig und ich lief
auf dem falschen Weg ! Doch diese Blickweiße hatte ich
in dieser zeit nicht.
Ich war nur
noch happy. Ich war nicht mehr ich selber. Ich war ganz verändert. Alles fand ich super. jedoch
war aber alles in meinem Leben unerträglich, doch das nahm ich
alles kaum
noch war. Das Essen stand immer im Mittelpunkt. Jede
Sekunde dachte ich daran. Ja, wirklich die ganze Zeit
ohne Pause.
Ich
lernte viele Kalorientabellen auswendig. Ich drehte
mich im Kreis. Immer weiter rutschte ich in die Essstörung
rein.
Die Welt in diesen Monaten war verdreht und
eine ganz andere. Irgendwann wurde
alles noch schwieriger mit dem Essen. Bei allem was
ich anschaute platzte nun gleich die Kalorienzahl in
meine Gedanken. Die ganze Zeit hatte ich nur noch Kalorien
im kopf und ich rechnete und rechnete. Ständig war ich
am rechnen. Ich wollte immer weiter abnehmen und schneller.
Es konnte für mich nicht schnell genug gehen, nur
zu langsam und ich empfand das eigentlich "schnelle"
abnehmen von den Kilos bei mir als langsam. Somit sparte
ich immer mehr kcal am Tag ein.
Und
irgendwann brach alles für mich zusammen. Ich hatte
keine Kraft mehr. Wollte nicht mehr alles ausrechnen.
Wollte nicht mehr ständig an das Essen denken müssen.
Und dann hörte ich ganz auf zu essen. Ich strich das
Essen komplett aus dem Kopf. Alles Essen war verboten.
Ich fühlte mich freier. Doch nicht lange, denn in meinem
Kopf war trotzdem noch ständig der gedanke ans essen.
Das was ich durchs nicht essen eigentlich erhoffte,
trat also nicht ein. Aber in der Zeit nahm ich natürlich
noch schneller ab, und das fesselte mich und hielt mich
fest. Ich konnte nicht anders. Es ist eine Sucht, ich
konnte nicht aufhören.
ich wurde schwächer ... immer häufiger
wurde mir schwindlig... ich merkte wie es meinem Körper
immer schlechter ging... doch in meinem Kopf war immer
nur: "ich muss abnehmen" und so tat ich es auch. 24 kg hab
ich in der Zeit abgenommen. Die Zeit veränderte mich
sehr.
Als ich merkte,
dass ich kaum noch etwas tun konnte, ich nur noch dasitzen
konnte, alles doppelte kraft brauchte und mein herz
langsamer und unregelmäßiger schlug, schrieb
ich in einem Moment in dem ich merkte, dass ich
Hilfe brauche, eine Essstörungstherapeutin an. Zu ihr ging ich dann auch
und schließlich brachte sie mich wieder dazu mit dem
essen anzufangen. Es war ein schlimmer und sehr schwerer Kampf. irgendwann
aß ich dann wieder normale Mengen und
mein Gewicht blieb gleich. Doch
das war alles andere als leicht!
Ein
paar mal in meiner Therapiezeit bekam ich Rückfälle
doch die Therapeutin hat es immer
wieder geschafft mich zum essen zu bringen. Mir blieb
auch nichts anderes übrig. Denn wenn ich mich nicht
an den Essplan halten konnte, müsste ich in eine Klinik
sagte sie. Und sie half mir ja auch sehr und das wollte ich
nicht verlieren. Somit hielt ich mich also immer wieder
an den Plan.
Das
abnehmen-wollen blieb aber trotzdem in meinem Kopf drin
und es war immer wieder schwer dagegen anzusteuern. Oft
wurde das essen zum Kampf, saß davor und verzweifle
daran. Jeden Tag wache ich auf und dachte sofort ans
essen und die ganze zeit, den ganzen Tag tue ich das
selbe: ich denke ans essen - jede Minute.
Das
ist sehr schwer für mich und die Gedanken rauben mir
auch viel Kraft, doch die sind nicht einfach so auszustellen.
schön wärs. wenn das gehen würde dann hätte ich den Schalter
schon längst umgeschaltet. Aber
so leicht ist das eben nicht.
Seit
Mitte 2007 machte ich also wegen der Magersucht Therapie.
Im
Januar 2009 dann aber brach ich diese (2.) Psychiotherapie jedoch
ab.
Ich weiß, es war totaler Mist
was ich wieder gemacht hab, doch ich konnt es nicht mehr.
In den Wochen vor dem Abbruch wurd es immer schwerer
zur Therapie zu gehen, denn nach den Therapiestunden
ging es mir oft schlechter als davor. Und davor ging
es mir doch auch schon beschissen.
So wurde die Angst
hinzugehen (die ich damals vor dem Abbruch meiner ersten
Therapie auch hatte) also immer größer. Ich wollte ja natürlich
nicht, dass es mir noch schlechter ging als eh schon
und dann war das im Januar 2009 wie so ein Freiboxen. Ich
brach also die Therapie ab. Diese 2. Therapie hat mir trotzdem viel auf den
Weg mitgegeben, also ich merk es immer wieder wenn es z.b.
mit meinem
Vater hier wieder so schlimm ist mit dem Streiten und ewigen
Diskusionen. Da steige ich nun früher aus als früher.
Das hab ich auch in der Therapie gelernt. Und mich selber hab
ich in der 2. Therapie auch besser kennengelernt.
Es sind also schon auch viele sachen da die bei mir hängen geblieben
sind. Das ist auch gut so und da bin ich
auch froh.
Hmm
nur was nicht so gut ist, das ist, dass ich seit dem
Therapieabbruch wieder weniger esse. Ich nehm langsam
wieder ab und schaffe das momentan auch nicht es
zu
stoppen. Ich muss mal schauen wie das nun weiter geht...
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Diagnose
: Borderline und die DBT-Therapie:
(Text
verfasst: 11. Mai 2009)
Am
10. April 2008 wurde bei mir die Borderline Persönlichkeitsstörung
(emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom borderline-Typ) diagnostiziert...
Ich
war wenn ich ehrlich bin erst etwas arg überrascht.
Denn, dass ich Borderline haben könnte, strich
ich eigentlich schon vor längerem aus meinem Kopf. Früher,
vor der Diagnose und vor meinem 14 tägigen Psychiatrieaufenthalt
2005, las ich auch schon viel über Borderline, denn
ich fand mich in dem was andere Betroffene über sich
schrieben und den Symtomen wieder.
Der
Begriff Borderline war für mich also nichs neues. Der
Arzt in der Psychiatrie hatte damals dann den Verdacht
auf Borderline bei mir, aber eine richtige Diagnose wurde damals nicht gestellt.
Dann
ging ich zwei Jahre später (2007) ohne eine Diagnose in eine Borderline-Selbsthilfegruppe.
Dort war ich zwei mal und fühlte mich wohl dort und richtig
am Platz und einfach verstanden, weil es den anderen
ähnlich wie mir ging. Doch dann ging ich nicht mehr hin. ich zweifelte
daran diese Störung zu haben, denn immer wieder wurde
mir von meiner Mutter gesagt, dass ich Borderline nicht haben könnte.
Borderline sei viel schlimmer usw. es wollte keiner
wahrhaben. außer
meine Therapeuten und Begleiterinnen wussten ja
auch keine Menschen wie schlimm alles wirklich ist. Ich rede ja nur mit diesen Begleitpersonen
über mich und mit meinen Eltern nie. Wie
sollen die auch wissen dass es bei mir so schlimm ist?
Es wurde also
weg geschoben, dieses Borderline-Thema. Und
so strich ich es dann also auch total aus meinem Kopf. Zu
der Borderline Selbsthilfegruppe ging ich deshalb dann
auch nicht mehr.
naja
und dann eben irgendwie der Schock als ich die Diagnose
bekam. ja es war irgendwie wie ein Schock. ich war
total verwirrt. ich verstand einfach gar nichts mehr,
alles war durcheinander, ich hatte Borderline doch
schon aus meinem Kopf gestrichen, und nun?
Ja
es war alles sehr verwirrend für mich doch irgendwo
war ich dann auch froh eine Diagnose zu haben. Endlich
zu wissen was ich hab und für die ganzen Störungsbilder
bei mir einen Namen zu haben. Mitlerweile wurde
diese Diagnose und auch noch andere von meiner aktuellen
Psychiaterin und von einer Klinik in der ich vom Nov.
09 bis Ende Jan. 2010 war bestätigt.
Diese
Boderlinediagnose führte dann dazu, dass ich in meiner
2. Therapie die ich ja wegen meiner Essstörung anfing
eine
speziell für die Borderlinestörung entwickelte Therapie
anfing.
Die Essstörungsstherapeutin kannte diese Therapieform
und so musste ich also nicht die Therapeutin wechseln.
Diese Therapie nennt sich "dialektisch behaviorale Therapie"
kurz DBT-Therapie... und die machte ich eben bis zu
meinem Therapieabbruch im Januar 2009.
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Meine
Reittherapie:
(Text
verfasst: Ende April 2009)
 Im
Februar 2009 ging ich zum ersten mal zu einer Reittherapie.
Lisa (von Wildwasser) gab mir damals die Telefonnummer
von dieser Reittherapeutin die Traumareiten macht. Und
dann probierte ich es also mal aus und es tat mir schon
beim ersten Mal sehr gut. Damals machte ich auf Nadja
(Haflingerstute) Reittherapie. Als ich zur 2. Reittherapiestunde
kam holten wir schon Nadja zu uns um sie zu striegeln
und um sie fertig zu richten. Doch Kimbali wollte auch
unbedingt mit in den Bereich in dem wir das Pferd immer
richten. Meine Reittherapeutin fragte mich damals, ob
ich heute mal auf Kimbali reiten möchte und ich sagte
erst nein, weil ich Kimbali noch gar nicht kannte und
Nadja wenigstens schon ein bisschen.
Aber
irgendwie hat mich Kimbali dann überredet :-) und ganz
spontan platzte mir dann die Frage raus, ob wir heute
doch Kimbali nehmen können. Und so kam ich also zu Kimbali
und als ich dann auf ihrem Rücken saß. oh da hat einfach
alles gepasst. Kimbali ist so schön ruhig und auch sehr
sensibel... Ich fühl mich total wohl bei ihr, ich mag
sie sehr... Ich mach nun also auf Kimbali Reittherapie.
Da
gibts so eine tolle Übung die tut mir besonders gut.
Dabei dreh ich mich auf dem Pferd wenns steht um und
leg mich dann mit dem Oberkörper auf Kimbali. Dann spür
ich ihre Wärme, kann mich richtig drauflegen, kann mich
fallen lassen, ruhig werden weil sie mich hält und nicht
fallen lässt... Ich fühl mich da so wohl... Es ist jedes
mal wie so ein Auftanken von Körperkontakt wenn ich
bei ihr bin. Denn zu Menschen kann ich das gar nicht
zu lassen. Doch zu Tieren und vor allem bei Kimbali
ist das so arg, da bekomm ich die Körperwärme die ich
brauche, die ich zulassen kann und das tut so unendlich
gut.
Die
Reittherapeutin ist auch ganz nett. Ich fühl mich bei
ihr richtig am Platz, verstanden und ernst genommen.
Ja und auch angenommen so wie ich bin. Auch die Anderen
in mir dürfen zum Beispiel dort sein. Das fand ich so
toll als sie das sagte. Ich muss die anderen in mir also
nicht geheim halten und verstecken und somit fiel,
als sie eben sagte, dass die Anderen gerne auch dort
sein können, ein ganz großer Brocken Anspannung von
mir ab. Ich bin echt total froh, dass sie damit (wie
Lisa auch) so gut umgehen kann. Mit allem fühl ich mich
dort irgendwie richtig am Platz. Ja einfach richtig...
Das tut so gut, denn das ist eher selten bei mir so...
Ich kann dort auch reden und erzählen und ich glaub
wenn ich sie besser kenne und mehr vertraue kann ich
auch über Sachen reden die schwerer sind... Aber schon
das Gefühl in mir zu haben, dass ich dort im laufe der
Zeit immer mehr vertrauen aufbauen könnte, ist für mich
viel wert... Denn bei mir ist das immer recht schnell
klar obs gehen kann oder gar nicht. Das spür ich meist
schon beim ersten Treffen. Und bei der Reittherapeutin
glaub ich könnte es gehen... und da bin ich sehr froh...
Ich
freu mich schon auf das nächste mal wenn ich wieder
dort sein kann.
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Viele
sein in einem Körper 
(Text
verfasst: Ende April 2009)
Ich
bin nicht alleine in meinem Körper. Für jeden der davon
noch nichts gehört hat, wird das verrückt klingen. Das
hört sich ja auch sehr komisch an, das stimmt ja schon.
Als
ich ca. 13/14 Jahre alt war lernte ich die erste in
mir kennen. Ich hab sie damals erst ignoriert, ich dachte
ich sei verrückt, aber irgendwann antwortete ich ihr
dann doch. Und im laufe der Zeit wurden es immer mehr,
immer wieder kamen welche hinzu. Manche davon sind älter
als ich, aber viele und das ist der Großteil sind
noch Kinder.
Wir
alle sind in einem Körper und das ist nicht immer leicht.
Ich
kann mit den meisten der anderen reden, wir können uns unterhalten
und austauschen. Jeder hat einen eigenen Namen, ein
jeweiliges Alter, eigene wünsche und eigene Hobbys.
Die meisten sind eher ängstlich und zurückhaltend, andere
dagegen sind sehr aggressiv. Es ist oft sehr schwer und anstrengend.
Ja das ist es oft und dann wenns so hart ist, wenn ich
selber schon so am Ende bin und es den kleinen
dann auch so schlecht geht und sie untereinander streiten,
dann wär ich oft am liebsten wieder alleine.
Aber
die anderen sind nun mal da, genauso wie ich. Und
es ist oft ja auch echt schön und lustig mit den
Kleineren.
Es
gibt echt auch richtig schöne und gute Tage wo alles
bei uns ok läuft, es nicht so stressig ist. Ja wo einfach
alles passt. Bei der Reittherapie ist das nun eben auch
so toll, dort dürfen die anderen eben auch mitkommen
und das macht denen dann auch sehr viel spaß.
Ich
bin irgendwie aber froh nicht mehr alleine zu sein und
ich könnte es mir gar nicht mehr ohne die anderen vorstellen.
Eigentlich versuch ich meist es nicht zu zeigen, dass
es mir schlecht geht, weil ich die anderen nicht belasten
möchte.. Doch wenn es nicht anders ging und die anderen
es merken, versuchen mich
z.b. die jüngeren zu trösten und mich auf andere Gedanken zu bringen. Und das
tut eben gut und oft schaffen sie es dann auch mich wieder
zum lachen zu bringen. Und so versuchen wir also alle
für
einander da zu sein. Wenns also jemandem von nicht gut geht,
versuchen wir ihm zu helfen.
Ja wir versuchen also
alle
immer zusammen zu halten.

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Beratungstelle für Suzidgefährdete:
(Text
verfasst: 30. April 2010)
Seit
ich 16 Jahre alt bin (seit 2004) weiß ich, dass
es hier in der Stadt eine Beratungsstelle gibt,
die suizidgefährdeten
Menschen hilft.
Damals
erzählte mir meine Vertrauenslehrerin davon, nachdem
ich ihr erzählte wie es mir wirklich
ging und was für Gedanken da in meinem Kopf rum schwirren.
Mit ihr gemeinsam ging ich auf
die Homepage von dieser Beratungsstelle und wir haben
dann dort viel gelesen. Ich fühlte mich damals dort
schon richtig
am Platz, doch den Mut wirklich zu dieser Beratungsstelle
persönlich hin zu gehen, den hatte
ich noch nicht. Ich wollte erstmal ganz anonym bleiben und
mich denen gar nicht zeigen.
Bei
der Beratungsstelle arbeiten ehrenamtlich auch Jugendliche
mit denen man E-Mails schreiben kann und so
hatte ich dann ca. ein Jahr lang immer mit einer anderen Jugendlichen
Kontakt. Fast jede Woche schrieben wir uns. Ich
erzählte ihr sehr viel von mir und das erzählen tat gut. Ich war sehr
froh jemanden zum reden zu haben.
Irgendwann brach ich den Kontakt ab.
Das war in der Zeit als ich meine erste Therapie begann
und dann hatte ich ja zwei mal in der
Woche meine Therapeutin zum reden und mehr war mir dann auch zu viel.
Ich
hatte aber immer im Hinterkopf
den Gedanken, dass ich vielleicht irgendwann persönlich
zu der Beratungsstelle hin gehen werde.
Mitte 2008 wurden meine Suizidgedanken wieder sehr
heftig und gleichzeitig wusste ich, dass die Frau von Wildwasser
kurze Zeit später für über 2 Monate in den Urlaub gehen würde... Zu
dieser Zeit als die Frau von Wildwasser noch da war, hatte
ich schon
wieder mit einer Jugendlichen von der Beratungsstelle
für Suizidgefährdete Kontakt. Diesmal
war es aber eine andere, doch das machte mir nichts.
Mit ihr hab ich auch Mails
geschrieben, doch ich merkte, dass mir dies alleine nicht
ausreichte.
Und dann traf ich so zu sagen als letzte Chance und
letzte Hoffnung für mich den Entschluss bei der Beratungsstelle
anzurufen und einen Termin zu machen. Ich druckte mir also die Telefonnummer
aus dem Internet aus und hatte den Zettel dann
in meinem Zimmer. Ich hab immer wieder anrufen wollen,
hatte das Telefon immer wieder auch in der Hand doch immer
wieder legte ich auch wieder auf. Ich hatte sehr Angst. Doch
zwei Tage später dann rief ich an, blieb dran
und machte einen Termin, den ich dann eine Woche später
hatte. Es war für mich wirklich die letzte
Hoffnung. Ich sagte mir mehrmals "geh dort jetzt mal
hin, probier es wenigstens aus, danach kannst du immer noch
einen scheiß anstellen. Doch dann hast du es wenigstens
probiert" Ja und ich tat es dann also und ging
dort hin... (das
war an einem Freitag am 6. Juni 2008 um 14 Uhr).
Nach dem Termin war ich froh dort gewesen zu sein. 4
Jahre hat es also gedauert bis ich so viel Mut hatte
dort persönlich hin zu gehen. Irgendwie war ich danach
sogar etwas stolz auf mich... Ich merkte, dass ich dort
einfach richtig am Platz war. Ich fühlte mich dort wohl
und verstanden. Ich ging
bis November regelmäßig dort hin, dann hörte der Kontakt
auf. Zu dieser Zeit ging es mir auch wieder etwas besser.
Die
E-Mailberatung mit der Jugendlichen lief bis September weiter. Doch
dann ging sie leider ins Ausland und seit dem schreib
ich also mit einer anderen Jugendlichen.
Im
Mai 2009 wurden meine Suizidgedanken wieder sehr
stark und so ging ich auch recht schnell dort wieder
persönlich hin um Hilfe zu bekommen. Etwas später
dann lernte ich eine sehr nette Frau kennen die dort
Ehrenamtlich arbeitet. Mitlerweile haben wir Mitte 2010
und immernoch treffe ich mich mit ihr so gut wie jede
Woche. Jedes Treffen hilft mir sehr und so langsam fang
ich auch an ihr von meiner Vergangenheit zu erzählen.
Es hat lange gedauert bis ich anfing ihr zu vertrauen.
Ja Vertrauen aufzubauen ist für mich halt alles andere
als leicht. Aber jetzt ich bin froh, dass ich es nun
schaffe mit ihr auch über schwere Themen zu reden.
Es tut mir immer wieder sehr gut zu wissen, dass sie
für mich da ist, mich begleitet, mir zuhört und damit
hilft und unterstützt ! Dafür möchte ich mich hiermit
bei dir auch nochmal sehr bedanken. DANKE
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Meine
Selbstverletzung:
(Text
verfasst: Mitte 2008)
Seit
nun schon vielen Jahren verletze ich mich selbst.
Mit ca. 9 Jahren fing es an. Bis zu meinem 16. Lebensjahr
war es "nur" schlagen und blutig kratzen.
Doch
2004 (ein halbes Jahr vor meiner 1. Therapie) fing ich
an mich zu ritzten... Ich spürte Erleichterung
wie beim schlagen auch deshalb machte ich es auch immer
wieder. Es baute Druck ab und die unerträgliche Anspannung
und die Schmerzen konnte ich dadurch auch für einen
Moment vergessen. Immer
dachte ich, ich könnte jeder Zeit wieder damit aufhören,
doch diese Denkweise war falsch. Ich kam davon längerfristig
nicht mehr weg.
Ich
hoffte durch das ritzen, so vom schlagen weg zu kommen.
Ein unlogischer Gedanke, ich weiß... jedoch war es damals
so und heute ist das auch immer wieder so, dass ich
versuche z.b. vom ritzen weg zu kommen und rutsche stattdessen wieder ins schlagen, verbrennen oder
in die Tablettenabhängigkeit. Es ist ein Teufelskreis aus dem ich immer wieder versuche
heraus zu kommen, doch während ich es versuche rutsche
ich in die nächste Sucht.
Als
das ritzen anfing begleitete mich auf meinem Weg das
schlagen trotzdem weiter. Das ritzen kam also nur
dazu. Es war eigentlich nur ein weiteres Problem für
mich auch wenns mir immer wieder half. Doch es wurde
eben wie das andere zur Sucht...
Als
ich 17 Jahre alt war, kam dann das verbrennen hinzu... einfach
hinzu :-(
Ich
wünschte mir, ich könnte mit dem scheiß aufhören.
Doch etwas in mir versucht daran festzuhalten, weil
es mir ja hilft.
Denn
mit dem verletzen hab ich ja schließlich für mich, nun
schon seit Jahren, eine Möglichkeit gefunden, meine
Gefühle und Gedanken auszuhalten, abzuschalten
und kurz vergessen zu können.
Bis
zum jetzigen Zeitpunkt habe ich noch keine andere
Möglichkeit dafür gefunden die es mir möglich machen
würde, meine Gefühlen und Gedanken ohne das
Selbstverletzen aushalten zu können...
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Depressionen:
(Text
verfasst: Mitte 2008)
Ich
leide unter Depressionen und das ist oft sehr schwer
für mich. Fast dauernd fühl ich mich wie in einem tiefen
Loch gefangen in das kein Licht mehr gelangt oder
in einem dunklen Tunnel der kein Ende nimmt...
Seit
dem
März 2006 bekomme ich gegen meine Depressionen
ein Antidepressiva.
Ende 2007 habe ich dann noch ein zweites dazu
bekommen.
Schon
Mitte 2005 fing die Suche nach dem richtigen Antidepressiva
für mich an. Jedoch hat erst das 3. und 4. Medikament
(eben die zwei Medikamente die ich jetzt bekomme) bei
mir eine Wirkung gezeigt...
Durch
die Medikamente sind die Schwankungen und die tiefen
Löcher für mich etwas erträglicher geworden. Doch
trotzdem gehts oft noch tief runter.
Ich wüsst nicht
wie es ohne die Tabletten wäre, dann würds wohl noch
tiefer runter gehen. Da mag ich gar nicht daran denken
:-(
Ich
bin froh die Medikamente zu bekommen, denn sie sind
für mich eine große Unterstützung und sie helfen mir
dabei die tiefen Löcher etwas besser ertragen zu können.
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Tablettenabhängigkeit:
(Text
verfasst: Ende 2008)
Kurz
nachdem ich 17 Jahre alt wurde, fing meine Tablettenabhängigkeit
an. Es
kam schleichend in mein Leben und ich bemerkte es kaum.
Zuerst waren es Kopfschmerztabletten und andere Schmerztabletten.
Ich hatte sie immer in meiner Schultasche dabei und
wenn ich Kopfweh hatte nahm ich immer eine. Doch irgendwann
hatte ich keine Kopfschmerzen mehr und trotzdem nahm
ich sie in der schule und bei mir daheim immer
wieder. So fing es dann an.
Ich
merkte, dass es mir gut tat wenn ich Tabletten nahm.
So hatte ich immer mehrere Arten von Schmerztabletten
daheim und in der Schultasche dabei. Ich schluckte immer mehr
jeden Tag. Es erleichterte mich und
es tat mir gut. Ich merkte zu diesem Zeitpunkt schon,
dass ich damit nicht mehr wirklich aufhören konnte.
Doch ich tat dagegen nichts, warum denn auch, es ging
mir ja damit gut und besser, dachte ich... aber ich
lief so immer weiter in die Abhängigkeit rein. Als ich
dann zu einem Psychiater ging der mir 2005 damals mein
erstes Antidepressiva verschrieb
frug ich ihn, ob er mir etwas zur Beruhigung verschreiben
könnte und so tat er es und von diesen Beruhigungstabletten
wurde ich dann auch abhängig. Jeden Tag nahm ich sie und
immer mehr. Schmerztabletten nahm ich gleichzeitig
auch noch, jedoch nicht mehr so viel wie vorher, da
ich zu der zeit ja dann eher zu den Beruhigungstabletten
gegriffen habe. Ich veränderte mich sehr,
ich war nicht mehr Ich. Ich wurde zu einem
Tablettengesteuerten Roboter, so fühlte es sich an.
Als
sich dann ein dreiviertel Jahr später meine Freundin
mit Tabletten versucht hat umzubringen, hörte ich von
einem auf den anderen Tag auf Tabletten zu nehmen.
Das war heftig für mich... die ersten Tage waren die
schlimmsten, ich zitterte... puh ich werd die zeit
nie vergessen. Es war so ein total heftiger Kampf.
Doch ich machte es, weil ich mir die Schuld dafür gab,
dass meine Freundin es mit Tabletten versucht hatte.
Sie wusste von meiner Sucht. Meine Freundin überlebte. Doch es änderte sich bei
mir dann viel. Ich schaffte es aufzuhören und ein
paar Monate nahm ich dann wirklich nichts mehr (eben
nur noch die Antidepressiva,
die ich ja nehmen soll)... aber
sonst nichts und ich dachte echt
ich habs geschafft. Ich war davon weg und ich war
so froh.
Doch
irgendwann fing es dann wieder
schleichend mit Schmerztabletten an. Ich dachte mir
nichts dabei und nahm eine Tablette als ich wieder
Kopfweh hatte
und so rutschte ich wieder hinein. Jedoch kam ich
irgendwann da auch wieder heraus. In der Zeit von
damals bis heute, bin ich immer wieder da hinein gerutscht,
zum Glück hab ich es aber auch immer mal wieder daraus geschafft,
auch wenns als nie so wirklich lange war.
Seit Anfang 2008 sind es nun Schlaftabletten. Die nehme
ich zur Beruhigung um für kurze Zeit vergessen zu
können. Ich schalt mich mit den Tabletten aus, wenn ich alles nicht mehr ertragen
kann.
Es ist ein Zwang und
eine Sucht aus der es sehr schwer ist wieder rauszukommen.
Ich
hoffe für mich und meine Zukunft, dass ich irgendwann
längerfristig ohne Schmerz- und Schlaftabletten leben
kann und dass ich für mich irgendwann einen Weg gefunden
habe, anders und besser mit meinen Gefühlen umzugehen.
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Kraftquellen:
(Text
verfasst: Mitte 2008)
Ich bin ständig auf der Suche nach dem
Licht.
Oft seh ich keins mehr, steck im tief dunklen
Tunnel. Doch ich such immer weiter und manchmal schickt mir ein Stern dann Licht
und zeigt mir damit,
dass es sich lohnt weiter zu kämpfen, um irgendwann mehr Licht sehen zu
können.
Auf
dem Bild von mir (unten) vom 27.12.2006, hilft mir der
Stern dabei, das Ende des dunklen Tunnels zu finden
und gibt mir mit seinem Licht die Kraft die ich für
diesen langen Weg brauche.

In
der Vergangenheit hatte ich oft keine Kraft mehr, wollte
alles nur noch hinschmeißen und
aufgeben. Meist war das so, wenn wieder was schlimmes mit mir passierte.
Doch bisher hat mich immer irgendwas wieder auf
den richtigen Weg geschickt und geführt.
Ein
paar mal war es eine kleine Maus, ein anderes mal eine Amsel
und
dann
mal eine kleine Kröte die über
die Straße hüpfte als ich zurücklief. (Bild unten)

Sie haben mich besucht als es mir sehr
sehr schlecht
ging. Sie kamen zu mir, immer ganz nah
und haben versucht mir Kraft zu
geben. Und es kam davon immer etwas bei mir an, damit ich
Kraft hatte meinen Weg weiter zu laufen.
Ich
habe 2006 mal eine kleine Geschichte über die kleine
Maus und mich geschrieben. Die Geschichte ist traurig
und doch macht die Maus sie etwas leichter. Ich möchte
euch diese kurze Geschichte zeigen:
Ein kleines Mädchen
14.07.2006
Mal
wieder sitzt es am Rande einer kleinen Straße. Ein paar Meter von ihr entfernt
ist ein
kleiner Friedhof. In
sich zusammengezogen, sitzt sie bei den vielen Sträuchern und Bäumen an der
Straße. Ihr
Körper schmerzt, alles tut ihr weh. Sie
sitzt alleine da und
wurde wieder von einem Mann da abgesetzt. Einfach
Türe von dem Auto auf, raus gezogen, abgesetzt, weggefahren. Immer
wieder lief es so ab. Jetzt
sitzt das kleine Mädchen auf Erde und Moos an
einer Stelle, wo man sie nicht sehen kann. Sie
darf sich nicht zeigen, denn sie weint.
Sie
weint vor Schmerzen weil sie so unerträglich sind. Jedes
mal saß sie da alleine und weinte. Bei
einem Mal hörte sie ein leises rascheln. Kurz drauf schaute eine kleine Maus aus dem
Laub hervor. Das
Mädchen sah sie noch sehr verschwommen, doch das
ging nicht lange, denn sie hörte auf zu weinen. Die
kleine Maus hatte keine Angst vor dem kleinen Mädchen. Sie kam sogar noch näher
zu ihr, dann blieb sie da sitzen. Das
Mädchen konnte zwar nicht lächeln, doch sie freute sich, nicht mehr alleine zu
sein.
Diese
kleine Maus kam noch ein paar male zu ihr, immer wenn das Mädchen da abgesetzt wurde.
Diese
kleine Maus gab ihr immer wieder ein bisschen Kraft. Kraft
die sie immer brauchen konnte, um das alles zu überstehen.
©
Franzi
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Hoffnung
gibt mir Kraft:
(Text
verfasst: 2008)
Vor längerem hab
ich mal ein Bild gemalt
an das ich gerade denken muss. Auf
dem Bild hat man dunkle Wolken gesehen unter denen eine dunkle
und stürmische Welt mit viel Wind lag. Über den Wolken war ganz viel helle Sonne,
Sonnenstrahlen und schöner blauer Himmel
zu sehen. Oben
im Bereich des blauen Himmels schrieb ich rein: "Hinter
den dunkelsten Wolken scheint immer noch die Sonne" und so ist es. Immer wieder kommt das Licht
vorbei, auch wenns nur wenig ist und man kaum was
davon sehen kann. Doch es kommt immer wieder zu einem und
erhellt den so dunklen Tunnel im tiefen Loch und schenkt einem Kraft fürs weiter
kämpfen. Manchmal muss man sehr lange auf dieses Licht
warten, doch irgendwann
kommt es immer.
Mit
diesem Glauben und dieser Hoffnung schaffe ich das Leben weiter
zu leben.

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